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Diagnostik und Therapie von
Schilddrüsenkrebs
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Schilddrüsenkrebs-Vorbeugung
Radioaktivität nach Reaktorunfall:
Kein Schutz durch Jodtabletten aus der Apotheke
Quelle: APOTHEKE ADHOC, Mittwoch, 16.
März 2011, 12:26 Uhr
Berlin - Panikkäufe von Jodtabletten gehen
nicht nur wegen der fehlenden radioaktiven Belastung in Deutschland
ins Leere. Die hierzulande in Apotheken verfügbaren Präparate
wären für den Fall eines Reaktorunfalls ohnehin nicht als Schutzmaßnahme
geeignet. Denn sie sind viel zu gering dosiert. Für den Katastrophenfall
stehen zursogenannten Jodblockade spezielle Präparate zur Verfügung,
die die
Behörden eingelagert haben.
Die zur Prophylaxe einer Jodmangel-Struma
zugelassenen
Kaliumjodid-Produkte enthalten 100, 150
beziehungsweise 200 Mikrogramm. Um die Schilddrüse vor der Einlagerung
von radioaktivem Jod zu schützen, ist allerdings eine 1000-fach
höhere Dosis notwendig: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
empfiehlt die Einnahme von 130Milligramm Kaliumjodid (entspricht
100 Milligramm Jod) für Kinder ab
13 Jahren.
Ein entsprechendes Notfallpräparat stellt
das österreichische
Pharmaunternehmen Lannacher her. Es enthält
65 Milligramm Kaliumjodid pro Tablette. Die deutschen Katastrophenschutzbehörden
haben das Arzneimittel eingelagert. Im Notfall werden die Tabletten
an die
Bevölkerung im Umkreis der Atomkraftwerke
verteilt - auch über die Apotheken.
APOTHEKE ADHOC ist der unabhängige Nachrichtendienst
für denApotheken- und Pharmamarkt.
Kontakt: Ansprechpartnerin: Yvette Meißner
Telefax: +49-30-802080-569
E-Mail:
info@apotheke-adhoc.de
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